Alkohol, ein gefährlicher gesellschaftlich akzeptierter Trend.

Die Gesellschaft betäubt sich als wäre es Selbstverständlich.

In dem heutigen Artikel, möchte ich mich dem Konsum von Alkohol widmen. Dieses Thema liegt mir sehr am Herzen, denn ich bin inzwischen an einem Punkt in meinem Leben, wo der Konsum dieser Mittel nicht mehr notwendig ist. Notwendig war der Konsum nie. Selbstverständlich habe auch ich in meinem Leben den ein oder anderen Filmriss erlebt. Doch wenn ich mein Umfeld betrachte und auch mal an einem Freitag oder Samstag, abends in der Stadt unterwegs bin. Sehe ich überall den offenen Konsum von Alkohol. Ich bin sehr froh und auch Stolz, dass ich an einer Hand heute abzählen kann wie häufig ich Alkohol im Jahr konsumiere.

Alkohol gehört zum Wochenende dazu.

In Deutschland durfte ich bereits des Öfteren beobachten, wie sich heranwachsende und junge Erwachsene bis 35 regelmäßig betrinken. Es scheint so als gehöre Alkohol fest zum Party machen dazu. Doch was bringt es denn? Betrunken trauen sich viele Menschen mehr zu, als wenn sie nüchtern sind. Warum? Etwa weil Sie so eine Ausrede haben und das Resultat auf den Alkohol schieben könnten? Doch ich konnte selbst feststellen, dass wir Menschen das auch nüchtern können. Und so unser Selbstbewusstsein auch stetig steigt.

Die Konversation mit dem Gegenüber leidet unter dem Alkohol-Konsum.

Außerdem empfinde ich es als sehr angenehm, wenn mein Gegenüber nicht zu angeheitert ist, denn dann kann man sich auch vernünftig Unterhalten. Man selbst hat sich unter Kontrolle und das Gegenüber sich auch. Für den Moment selbst mag es noch angenehm sein, etwas Alkohol konsumiert zu haben. Jedoch verlieren einige die Beherrschung und trinken mehr als ihnen bekommt. So dass, sie am nächsten Morgen nicht mehr wissen, wie sie nach Hause kamen und wie die Person neben Ihnen überhaupt heißt.

Ebenfalls ist der Tag nachdem Alkoholkonsum bei einigen aufgrund der hohen Menge, die sie in ihre Blutbahn ließen. Nicht mehr so produktiv, weswegen sie zu nichts mehr kommen. Und den Tag völlig verlieren. Jeder Tag sollte optimal genutzt sein. Mal einen Tag in der Woche für Entspannung zu nutzen, ist nicht schlimm. Aber aus Zwang? Weil sich alles dreht? Weshalb macht man sowas? Weil man es so vorgelebt bekommt von der Gesellschaft? Daran sieht man, wie viele Menschen tagtäglich auf Autopilot ihr Leben meistern ohne wirklich selbst das Denken zu übernehmen. Man kann auch locker sein und auf Menschen zugehen ohne unter Betäubungsmitteleinfluss zu stehen. Es passieren meist ziemlich unangenehme und peinliche Dinge durch den Konsum. Alkohol ist ein Gift für den Körper und in meinen Augen genauso schlimm, wie andere Betäubungsmittel wie Cannabis oder auch das Rauchen.

Kein Verbot, trotz klarer gesundheitlicher Folgen.

Mich wundert es stark, dass trotz enormen Gesundheitlichen Schädigungen die Menschen noch immer so einen leichten Zugang zu Tabak und Alkohol bekommen. Und der Staat auf der einen Seite Milliarden von Euro, als Ausgaben hat, aufgrund von Erkrankungen die mit dem Konsum in Zusammenhang stehen. Und auf der Kehrseite der Medaille Sie großen Profit aus den Steuern auf diese Substanzen kassieren. Im Europäischen Ausland beobachte ich stets, dass der Zugang zu Hochprozentigem und auch Tabak nicht so leicht ist wie hierzulande. An jeder Ecke bekommt man hier diese Mittel und es wird auch nicht kritisch beäugt. Für jedes Budget ist es zugänglich. Egal ob ich nur 5€ oder 500€ ausgeben möchte ich bekomme eine Flasche einer sehr gefährlichen Substanz.

Es scheint ein Hobby mancher geworden zu sein, sich regelmäßig am Wochenende ins Delirium zu trinken. So arbeitet der Großteil der Bevölkerung von Montag bis Freitag in einem Beruf der ihnen nicht viel Freude bereitet um sich dann am Freitagabend von dem Frust der Arbeit durch Alkohol, zu befreien. Um dann den Samstag zur Erholung und Regeneration zu nutzen. Man hat in der Regel nur zwei Tage Wochenende, wo man sich von den Strapazen der Woche erholen kann und halbiert sich diese Wertvolle Zeit durch den Missbrauch von Alkohol.

Alkoholverzicht ist nicht Gesellschaftsfähig.

Auch ich wurde zu Beginn meiner Alkoholabstinenz von Freunden und Bekannten merkwürdig beäugt, weil ich auf Familienfeiern oder anderen Sozialen Events keinen Alkohol trank oder nicht gleich „Yeah!“ schrie als mir ein Bier oder ähnliches angeboten wurde. Selbstverständlich trinke ich gern mal ein oder zwei Bier aber nie mehr. Weil es für mich einen hohen Stellenwert hat, körperlich und geistig durchgehend, zu 100% anwesend zu sein. Gern bin ich auch mal eine Nacht durch unterwegs mit guten Freunden aber ich möchte am darauf folgenden Tag, noch etwas leisten können.

Das Wort Betäubungsmittel zu dem Alkohol auch zählt, wie viele andere Mittel. Trägt seinem Namen schon alle Ehre und besagt schließlich, dass es der Betäubung gilt. Das Leben bietet einem sehr viele Möglichkeiten und Chancen, die man im betäubten Zustand nicht mehr wahrnimmt. Wer in geringfügigen Mengen gelegentlich Alkohol konsumiert, dem sei es von Herzen gegönnt. Doch der unkontrollierte Konsum ohne über das Handeln nach zu denken empfinde ich mehr als Verwerflich. In Jedem von uns schlummert unglaubliches Potenzial an dessen wir uns Messen könnten, wenn wir uns nicht Schritt für Schritt betäuben würden.

Wenn die Unterscheidung zwischen Genuss und Sucht schwerfällt.

Genuss und Sucht liegt hier sehr nahe beieinander. Eine Sucht ist immer eine unglückliche Abfolge schwieriger Situationen die dazu führten, doch ein Jeder Mensch kann dieser Phase entkommen. Wenn der Körper Entzugserscheinungen anzeigt: Wird jeder mit Disziplin und Willen dieser Phase entkommen können. Jedoch sind viele Menschen auf dieser Welt, sehr ungeduldig und denken nach einem Tag, einer Woche oder einem Monat sei das Schlimmste verändert. Doch dem ist nicht so, es erfordert mehr als nur ein paar Augenblicke um etwas zu ändern.

Das Schwerste war und wird immer der erste Schritt sein. Jedem dem Bewusst geworden ist, dass etwas in seinem Leben nicht ganz so läuft wie er es sich für sich wünscht, dem kann ich nur sagen: „Lebe in der Gegenwart, für die Zukunft und lerne aus deiner Vergangenheit.“.

Sich seinem vermeintlichen Schicksal zu fügen und nicht mehr zu kämpfen für seinen Persönlichen Erfolg bezeichne ich als Aufgeben. Und Aufgeben kannst du bei der Post.

Alkohol als Begründung sich anders verhalten zu können.

Beim Alkohol überwiegen die Nachteile ganz klar den Vorteilen. Niemand kann von Stolz reden, wenn er alkoholisiert der Mensch ist der er sein will. In der heutigen Gesellschaft liegt einiges im Argen und darum werde ich täglich mein bestes Geben um diese Welt ein klein wenig besser zu machen. Jeder Schritt, so klein er jedem einzelnen auch erscheinen mag, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Wer etwas bewegen will, wird immer auf Gegenwind stoßen. Denn dadurch, dass man selbst etwas besser macht, kommen andere in Zugzwang und müssen sich entscheiden mit zu machen oder den anderen zurück zu Halten um nicht selber handeln zu müssen. Und wenn dieser es dann nicht schaffen sollte, fühlen sie sich Siegreich, und haben es einem von Anfang an gesagt.

Deshalb möchte ich jedem auf den Weg geben, doch öfter mal sein / ihr Handeln zu hinterfragen. Und nicht bloß auf Autopilot zu handeln. Nur weil es sehr viele so machen, wird es nicht der einzig wahre Weg sein.

Zum Schluss trinkt nicht unkontrolliert und unbewusst zu viel Alkohol. Werdet euch eurer würdigen Ziele und Vorhaben bewusst und handelt nach diesen.

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