Die 8 Gewohnheiten unglücklicher Menschen

Hast auch du regelmäßig das Gefühl, es läuft nicht schnell genug? Die Situation ist unglücklich. Du bist nicht dort, wo du gerne sein möchtest. Wo du längst sein solltest, das liegt an deinen Gewohnheiten. Viel Spass mit den Gewohnheiten unglücklicher Menschen.

Warum ist das so?

Glück ist nicht bloß ein Zufall oder rein auf das Schicksal zuschieben. Glück kann man lernen, ebenso ist Unglück erlernbar. Um es dir genauer zu erklären: Du musst es zur Gewohnheit machen, also regelmäßig pflegen.

Etwas wird zur Gewohnheit, wenn du etwas solange wiederholst bis es automatisch von deinem Unterbewusstsein erledigt wird. So kümmert sich dein Unterbewusstsein um Überlebenswichtiges, wie beispielsweise den Herzschlag oder dem Atmen. Das ist sehr schön, denn es wäre nur stressig, wenn du permanent aktiv an das Atmen denken müsstest. Man, das wäre stressig. Ebenfalls gibt es viele Gewohnheiten, die wir scheinbar ohne jeglichen bewussten Gedanken erledigen. Sei es, das Händewaschen nach dem Toilettengang. Es ist nicht Überlebenswichtig, allerdings echt wichtig.

Durch Gewohnheiten, die dir und auch mir oft gar nicht mehr bewusst sind, handeln wir uns häufig unglückliche Momente ein.

Die 8 Gewohnheiten unglücklicher Menschen, werde ich im folgenden Erörtern.

1. Auf die bessere, schönere und glückliche Zukunft warten

Wir Menschen, neigen dazu in die Aufschieberitis zu verfallen. Wir schieben alles vor uns her. Warum heute etwas verändern? Wir verändern es morgen. Heute machen wir es noch so, ab morgen beginnen wir unser Leben um 180° Grad zu drehen und voll durchzustarten. Yeah! Heute ist es zu anstrengend, aber morgen ist alles anders. Das ist Bullshit. Du weißt es selbst. Ich kenne es auch, Jahre lang sagte ich mir, morgen höre ich mit dem Rauchen auf, letztlich tat ich dies NIE auf diese Art und Weise. Ich habe es nur geschafft, in dem ich von Jetzt-auf-Gleich dieses Laster aufgab. Du darfst, Nein, du musst direkt etwas verändern. Eat that frog ist ein super Buch, in dem es darum geht deine Hauptaufgabe sofort zu erledigen. Mach es einfach. Oder wenn ich hier Nike zitieren darf: Just do it! Gestern war, heute schon morgen. Also ab geht es. Vieles wird sich in der Zukunft schon ändern, nur auf negative Gewohnheiten trifft dies nicht zu. Häufig, wenn ich feststelle ich bin wieder dabei etwas auf morgen zu schieben. Denke ich daran: Wie ich es in einem Jahr finden würde, wenn ich heute nicht einen kleinen Schritt gemacht hätte.

2. Ungeduldig sein.

Menschen möchten alles sofort, davon lebt unsere Wirtschaft. Unsere Finanzierungs- und Kreditbranche lebt davon sehr gut. 0%-Finanzierungen scheinen wunderbar zu sein und die Ungeduldigen fallen gerne darauf herein. Erfolgreiche Menschen sind Geduldig. Bist auch du geduldig? Die Extrameile zu gehen, täglich 110% zu geben, erfordert auch einen Verzicht auf die sofortige Belohnung. Sich Gutes zu tun, ist immens wichtig. Aber nicht über die Verhältnisse zu leben. Gönne dir nur Dinge, die du dir tatsächlich leisten kannst. „Wenn man aus tiefster Überzeugung weiß, dass gute Dinge längere Zeit brauchen werden, dann kann nur Geduld zum richtigen Ziel führen.“ Du musst es mit der Geduld nicht übertreiben, deine Lebensgeschwindigkeit ist nicht dieselbe wie die deines Freundes. Jeder hat eine individuelle Lebensgeschwindigkeit. Deshalb fahre nicht mit 10 km/h durch die Stadt des Lebens aber wundere dich auch nicht, wenn du mit 300 km/h ständig einen Unfall baust. Die Kernfrage ist nur: Kenne ich meine Lebensgeschwindigkeit überhaupt noch? Und kann ich zwischendurch überhaupt noch durchatmen?

3. Gedanken zu ernst nehmen.

Wir wissen über alles Bescheid. Warum uns niemand lieben kann. Warum uns die Menschen stets herabschauend behandeln. Und warum der aktuelle Job uns nicht gefällt. Auf alles haben wir eine Antwort. Unser Gehirn beantwortet uns permanent jegliche Frage die aufkommt. Die Gedanken verliehen mir sehr gerne die „Weil-du-einfach-scheiße-bist“-Ehrenmedaille. Das hilft niemandem, dennoch denken wir gern, wir seien unsere Gedanken. Der gemeinsame Nenner ist aber lediglich, wir haben Gedanken! Gerade die Gedanken, die uns unglücklich machen, dürfen wir stets prüfen. Nur weil wir sie permanent vor Augen haben und häufig hören, müssen sie nicht wahr sein. Die eigenen Gedanken sind wie ein fremder Kritiker, nehme sie nicht ständig als Wahrheit auf.

4. Negativvergleiche machen dich nur unglücklich.

Vergleiche mögen wichtig sein, sie helfen uns, unseren Platz in der Welt zu finden. Allerdings neigen wir dazu, daraus einen verbissenen Wettbewerb zu machen. Um den „besten“ Lebenslauf, die „beste“ Biographie vorweisen zu können. Häufig vergleichen wir uns mit Leistungssportlern, wenn wir an unserer eigenen Fitness arbeiten möchten, jedoch schneiden wir bei diesem Vergleich immer schlecht ab. Beim Vergleich mit Profis, können wir nur verlieren. So habe ich mich früher stets mit besonders fitten Sportlern verglichen und mich dann automatisch als Verlierer gefühlt. Heute, dienen diese Sportler mir als Vorbild, allerdings habe ich aufgehört den Vergleich mit ihnen zu suchen. Mit wem ich mich vergleichen möchte, das bestimme ich allein. Und wenn es schon sein muss, dann doch nur mit den Sportlern die gerade beginnen oder noch immer auf der Couch sitzen. Jeder Mensch ist individuell, wer nur seine Zeit mit dem Vergleichen verbringt, der limitiert sich bloß selbst.

5. Herzenswünsche vernachlässigen bzw. nicht ernst nehmen

Endlich nach Thailand reisen, endlich eine weitere Sprache lernen, endlich das Sixpack zum Vorschein bringen, endlich die Selbstständigkeit wagen, dein Herz bittet um so einiges. Leider hast du dazu keine Zeit, denn der Alltag lässt Träumereien nicht zu. Du hast einfach eine Menge zu tun. Träumen kannst du, wenn du schläfst. Allerdings träumst du in letzter Zeit kaum noch. Keine Zeit noch Energie, einmal auf dein Herz zuhören. Wir haben Angst und Zweifel aber definitiv haben wir reichlich Ausreden, es nicht einfach zu machen. Den Wünschen unseres Herzens nicht zu zuhören ist ein großes Verbrechen. Dadurch wird unser Herz traurig und unsere Unzufriedenheit immer größer, solange wir die Dinge, die uns unser Herz empfiehlt auf Dauer vernachlässigen.

6. Der Realität misstrauen

Die Realität ist da, allgegenwärtig. Niemand kann sich ihr verweigern, doch die die es dennoch tun, zerstören sich selbst. Die Welt dreht sich und das Leben passiert, niemand ist davor sicher. Es lässt sich ziemlich wenig lenken, allerdings unsere Aufmerksamkeit schon. Es ist so ziemlich immer ein guter Schritt, seine Aufmerksamkeit zu steuern. Niemand muss unglücklich sein. Aus einer Ansammlung schlechter Gewohnheiten, entsteht häufig das Unglück. Allerdings lässt sich dies auch wieder loswerden.

7. Dem Risiko stets auszuweichen.

„Die Selbstständigkeit ist anstrengend.“, „Wenn du auswanderst, ist deine Familie weit weg.“ Oder „Sprichst du diesen Menschen nun an, könnte er dich ablehnen.“ Dies sind alles Sprüche, die dir deine Gedanken oder auch Mitmenschen gerne erzählen, denn damit wirst du überzeugt, die Sicherheit stets an erster Stelle zu halten. Warum? Damit du kein Risiko eingehst. Neues zu probieren kann schiefgehen. Es kann aber auch die beste Entscheidung deines Lebens werden. Als Kind war es uns doch auch egal, dass es fürs Klettern keine Absturzgarantie gab. Oder was unsere Familie und Freunde dann wohl denken würden. Den anderen ist es ziemlich egal, ob wir scheitern oder nicht. Meist merken sie es nicht einmal, denn ihr Fokus liegt auf sich selbst. Für uns ist es wichtig was wir tun, deshalb wage regelmäßig den Sprung ins Unbekannte.

8. Auf die Bestimmung warten.

Warten. Bis die Erleuchtung bei uns vorbeischaut und uns die Klarheit über den Zweck unseres Seins auf dem Silbertablett präsentiert. Während wir gerade vor dem Fernseher sitzen und uns einen Werbeblock gönnen. So läuft das nicht, auch wenn es einige Menschen täglich denken und so handeln. Unsere Leidenschaft klingelt auch nicht an der Haustür und begrüßt uns mit einem fröhlichen Lächeln. Darauf können wir lange warten. Du musst rausgehen, Dinge ausprobieren, denn nur so findest du deine Leidenschaft. Manchmal verschwindet die vermeintliche Passion auch schnell wieder und du weißt erstmal nicht, was du davon nun halten solltest. Auch ich weiß manchmal nicht , wer ich bin, hin und wieder ist es mir aber auch wiederum ganz klar. Und ich weiß genau wo es hingehen wird. Die Erleuchtung befindet sich auf dem Weg und nicht auf der Ziellinie. Große Leidenschaften und Passionen verwischen sich häufig oder sie verändern sich mit der Zeit. Manch eine Klarheit bleibt zum Glück nicht immer so klar, und wir Menschen dürfen von neuem durch den Dunst des Lebens schreiten.

Dies sind 8 Gewohnheiten unglücklicher Menschen, du entscheidest ob du glücklich oder unglücklich sein möchtest, niemand anderes. Alles im Leben ist eine Entscheidung. Bleibe achtsam und dankbar in deinem Leben und das Unglück wird dem Glück Platz machen.

Gehe raus und genieße dein Leben.

Dein Paul 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

x