Plastik, die größte Bedrohung für unseren blauen Planeten

Die Gefahr für Leib und Leben nennt sich Plastik.

Mit dem zunehmenden Wohlstand, den die Welt täglich erfährt, steigt auch das Umweltbewusstsein. Stoffe des täglichen Lebens werden kritischer betrachtet so auch Plastik. Ein Verpackungs- und Industriematerial, welches jedem ununterbrochen begegnet und aus Rohöl gewonnen wird.

In den vergangenen Wochen betrachte ich voller Zufriedenheit die Veränderungen im Denken, bei Unternehmen und auch Privatpersonen. Beispielsweise bin ich sehr glücklich, dass nicht bloß die Supermärkte in Deutschland, sondern auch die Discounter zunehmend ihre Plastiktüten aus dem Sortiment nehmen und diese durch Papiertüten ersetzen. Tüten machen in Deutschland einen großen Teil des Müllaufkommens aus. Da dürfen diese ruhig aus einem Stoff bestehen, der nicht 450 Jahre benötigt um zu verrotten.

Nach Möglichkeit gehe ich bereits auf den Wochenmarkt oder an die Frischwaren Theke, denn dort haben die Produkte nicht mehrere Umverpackungen aus Plastik. Und ich unterstütze die Produktion in der Region, doppelt gut. Jede große Veränderung findet erst statt, wenn eine ganze Gesellschaft zum Handeln gezwungen wird. So gehe ich gern mit einem guten Beispiel voran und freue mich über jeden, der ebenfalls bewusst Einkaufen geht. Nur gemeinsam können wir so große Projekte angehen.

Ein Umdenken beginnt zurzeit in der Welt.

Bereits seit dem 1. Mai 2006 gibt es in Deutschland, das Pfand auf Einwegverpackungen von Getränken (Getränkedosen, Einweg-Glasflaschen und Einweg-PET-Flaschen). Diese Einführung empfanden einige Menschen als nervig auch mir gefällt dies ab und zu nicht so gut. Beispielsweise, wenn ich im Ausland bin und mich dabei erwische wie ich die Flasche aus Gewohnheit mit nachhause nehme. Allerdings entstand ein florierender Geschäftszweig für Menschen die sich ihr Geld aufbessern möchten, z.B. bei Fußballspielen. Und nebenbei sank auch die Müll Belastung durch Plastik, da das Pfand zurückgeführt werden kann und dem Fertigungsprozess wieder beigemischt wird.

Treibhausemissionen zu reduzieren und das Plastik verbannen ist Aufgabe der großen Unternehmen. Dem stimme ich nicht zu. Jeder kann. Nein, jeder muss seinen Teil beitragen. Wenn die Umsätze einbrechen für Produkte, die mit Plastik verpackt werden. Dann werden die Globalplayer zum Umdenken gezwungen und die Welt wird ein großes Problem verlieren.

Jedem Menschen ist es wichtig auf einem gesunden, lebendigen und schönen Planeten zu sein, jedoch treibt zwischen Hawaii und dem amerikanischen Festland eine Müllinsel so groß wie Mitteleuropa. Das Plastik befindet sich im Wasser bis zu einer Tiefe von drei Metern. Und durch die Globalen Strömungen der Weltmeere, wird der Teppich sich dort noch lange halten.

Neben dem Wasseranstieg durch die schmelzenden Eiskappen und Gletscher ist das Plastik für unsere Weltmeere und damit auch für unser Gleichgewicht der Natur, brandgefährlich. Es verenden Tiere, beispielsweise Schildkröten in den Resten des Plastiks. Doch auch die Kunststoffpartikel verkleinern sich und landen dadurch in unserer Nahrungskette, welches Gesundheitlich hohe Schäden hervorrufen wird.

Die Weltmeere ernähren uns alle.

Ein schönes Projekt von dem jeder Wissen sollte, stammt von dem Niederländer Boyan Slat, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Meer vom Plastik zu befreien. Seine Firma und auch Passion arbeitet unter dem Namen „The Ocean CleanUp“. Meinen Respekt sowie meine Unterstützung hat dieses Projekt. Da mir bewusst ist, wie wichtig, dies für unseren blauen Planeten ist. The Ocean CleanUp schöpft mit Filteranlagen den Müll an der Meeresoberfläche ab. Im Atlantik, Pazifik und auch indischen Ozean.

Auch wenn du glaubst du könntest an den Umständen nichts verändern. Kann ich dir sagen doch du kannst. Jede Veränderung beginnt klein. Durch das Nichtstun übernimmst du ebenfalls Verantwortung für die Geschehnisse, deshalb beginne noch heute das Plastik aus deinem Leben bewusst zu reduzieren.

Wir sind es unserem Planeten schuldig. Gemeinsam erhalten wir den Planeten um auch zukünftig auf ihm Leben zu dürfen.

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  1. Vincent J.

    100 % weiter so! Guter Text zu einem ärgerlichen Thema. Bewusstsein für das eigene Handeln zu entwickeln ist wichtig.

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