Sammelalbum: Krankheit – Rückenschmerzen – Macht der Wohlstand uns alle krank?

Jeder. Na gut, nicht jeder aber die meisten klagen über Rückenschmerzen in Deutschland. Bei einigen ist es bestimmt schwer auszuhalten. Aber in den meisten Fällen sind es nicht die Schmerzen, die uns nicht mehr arbeiten lassen, sondern vielmehr die falsche Haltung über Jahre hinweg.

Lass mich ein Beispiel bringen:

Das Haupt eines Menschen befindet sich im Idealfall über den Schultern in einer Linie zu den Füßen und nicht vor der Brust. Doch bei vielen von uns ist die Haltung katastrophal, wir machen einen runden Rücken und halten unseren Kopf nach vorne, weshalb die Nackenmuskulatur zu stark gestreckt ist, sodass wir aufgrund dieser Fehlhaltung langfristig Nackenschmerzen erhalten.

Dazu kommt, dass wir eine gebückte Haltung haben, nicht tief atmen können und somit unter unserem tatsächlich möglichen Leistungsniveau arbeiten.

Am Anfang der „Haltungsumstellung“ wird es jedem zunächst ungewohnt vorkommen. Dies ist normal, da der Körper sich bereits an die ungewohnte und ungewollte Haltung angepasst hat, die Brustmuskelbahnen sind verkürzt und ziehen die Schultern automatisch nach vorne. Deshalb erfordert es eine Menge Kraft und Disziplin sich wieder in die richtige Haltung zu bringen. Jedoch lieber eine gewisse Zeit aktiv die Fehlhaltung bekämpfen, anstatt in ein paar Jahren die Rechnung dafür bezahlen zu dürfen, in Form von Rückenschmerzen oder ähnlichem. Des Weiteren leiden zahlreiche Menschen unter einer Verklebung der Faszien (Bindegewebe). Diese lassen sich wunderbar durch eine Massagerolle voneinander trennen. Dazu lässt sich beispielsweise eine Blackroll verwenden. Im Notfall lässt sich auch eine Wasserflasche verwenden, somit ist der Anschaffungswert keine Entschuldigung. JEDER kann vorsorgen!

Deutschland ist in dieser Hinsicht ein vorbildliches Land, wir haben hier eines der fortschrittlichsten Gesundheitssysteme in der westlichen Welt. Dennoch hat man das Gefühl, dass stetig über Schmerzen geklagt wird. Wenn man z.B. auf eine Feier eingeladen ist, spricht man nicht über die schönen Momente, die das Leben uns beschert hat und was wir alles schon für uns oder andere bewegt haben. Stattdessen holen wir unser „Sammelalbum“ raus und zeigen den Freunden, Bekannten und wen wir so kennenlernen nur unsere „Wehwehchen“. Da frage ich mich doch: Warum?

Uns geht es sehr gut, lasst uns doch häufiger mal dankbar sein.

In Deutschland wird jedem geholfen, dem geholfen werden muss. Wir gehen zum Arzt und werden ohne große Umstände behandelt. In anderen Ländern muss eine finanzielle Liquidität gewährleistet sein, um überhaupt behandelt werden zu können und hier wird oft auf ziemlich hohem Niveau gejammert.

Der menschliche Körper ist ein wahres Weltwunder, lasst uns auch dafür dankbar sein.

Dieses Weltwunder, von dem knapp 7,2 Mrd. existieren ist ein sehr vielseitiger Organismus. Zum einen hält kein Super Computer mit unserer Rechenleistung stand, denn auf unsere Augen wirken pro Sekunde Datenmengen ein, die umgerechnet fünf Milliarden Bit betragen. Wenn man eine Seite mit Text füllt ergibt dies gerade mal 15.000 Bit. Also dankbar sein. Zum anderen ist unser Körper für Bewegung ausgelegt, wir sind nachweißlich produktiver in Bewegung. Daher ist es ungemein wichtig eine Lernpause einzulegen und an die frische Luft zu gehen.

Heutzutage verbringen wir knapp 9 Stunden pro Tag auf der Arbeit im Sitzen, um danach nach Hause zu fahren und den Fernseher einzuschalten? Während wir uns auf der Couch sitzend von der anstrengenden Arbeit erholen?! Findet den Fehler. Wir gehen für unser Gewissen in ein Fitnessstudio, nehmen den Aufzug und fahren hoch zum Training? Wir nehmen meistens alles einfach so hin ohne den Bereich zwischen unseren Ohren zu verwenden, um das einzig sinnvolle damit zu tun: zu denken.

Aufwachen ist der neue Trend.

Wenn nicht für das allgemeine Wohl, dann doch zumindest für euch.

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